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Quelle: ekiba / Martina Bocher

Arbeistweise des Ältestenkreises

Die Sitzungen

Der Ältestenkreis tagt in der Regel einmal im Monat. Je nach Gemeinde und den anstehenden Aufgaben kann das auch öfter sein. Sitzungen bei denen Ehrenamtliche Mitglieder sind, tagen meistens am frühen oder auch späteren Abend. Das hat zwangsläufig zur Folge, dass es an den Sitzungstagen auch mal später werden kann. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Sitzungen nicht länger als bis 22.00 Uhr dauern.

Zur ersten konstituierenden Sitzung lädt, wenn es nicht anders entschieden wird, die Gemeindepfarrerin oder der Gemeindepfarrer ein. Das hat praktische Gründe. Sie bzw. er ist Mitglied kraft Amtes oder „geborenes“ Mitglied im Unterschied zu den gewählten Mitgliedern. Das heißt jedoch nicht, dass sie oder er auch künftig den Vorsitz führt.

Bei der ersten Sitzung sollten sich die Mitglieder gegenseitig kennenlernen und über ihre Vorstellungen und Erwartungen sprechen. Die Einladung sollte schriftlich und spätestens eine Woche vor Sitzungstermin erfolgen. Ort, Tag und Uhrzeit dabei nicht vergessen. Informationen zur Sitzung oder Unterlagen zu einzelnen Tagesordnungspunkten sind rechtzeitig vorzubereiten und möglichst mit der Einladung zu verschicken. Auf diese Weise kann bei den Sitzungen viel Zeit gespart werden.

Auf die Tagesordnung für die Sitzung des Ältestenkreises gehören an den Anfang Themen, über die man sich rasch einigen kann, anschließend dann komplexere Themen, die eine längere Beratung notwendig machen, zum Beispiel zu finanziellen Fragen. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ sollten vor allem Kurzinformationen und Themen behandelt werden, die nicht ausführlich diskutiert werden müssen. Schließlich sollte die Tagesordnung auch den Zeitpunkt für das Ende der Sitzung angeben.

Zu den Aufgaben der Person im Vorsitzendenamt gehört es:

- schriftlich zu den Sitzungen einzuladen,

- die Sitzungen zu leiten,

- Schriftwechsel zu führen,

- mitwirkende Stellen und Personen einzuschalten,

- Genehmigungen zu beantragen,

- Verwaltungsgeschäfte zu überwachen,

- Dienstaufsicht über die Mitarbeitenden auszuüben,

- Kassenanordnungen zu erteilen,

- für die Ausführung der Beschlüsse zu sorgen.

Der Ältestenkreis ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einladung mehr als die Hälfte der gesetzlich vorgeschriebenen stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

Die Tagesordnung der ersten Sitzung könnte beispielsweise so aussehen:

TOP 1. Eröffnung, Begrüßung, Besinnung

TOP 2. Was erwarten wir? Was möchten wir verwirklichen? (Mitglieder stellen sich vor)

TOP 3. Wie wollen wir arbeiten? (Termin, Dauer, Ort der Sitzungen; Wochenendtagungen; Imbiss/Getränke während der Sitzung)

TOP 4. Wie soll die Protokollführung gehandhabt werden?

TOP 5. Aufgabenverteilung an Mitglieder und an Ausschüsse

TOP 6. Zuwahl bzw. falls erforderlich Nachwahl von Mitgliedern

TOP 7. Wahl der/des Vorsitzenden und deren Stellvertretung (kann auch auf die zweite Sitzung verlegt werden)

TOP 8. Wahl von Personen zur Entsendung in die Bezirkssynode

TOP 9. Verschiedenes (Kurzinformationen)

Bei den Sitzungen des Ältestenkreises sollten alle Mitglieder gemeinsam zu einer Meinung, einem Urteil, einer Entscheidung kommen. Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Ältestenkreises ist Protokoll zu führen

 

 
Fragen zur Kirchenwahl
Quelle: ekiba

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0721 / 9175 – 602                      kirchenwahlen[at]ekiba[dot]de