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Quelle: ekiba / Martina Bocher

Kirchenwahlen

Die Wahl der Kirchenältesten
"Wenn jemand die Leitung
einer Gemeinde erstrebt,
dann sucht er oder sie eine
große und schöne Aufgabe"
1. Timotheus 3,1
 

Alle sechs Jahre wählen die Gemeindeglieder einer Pfarrgemeinde aus ihrer Mitte Kirchenälteste, die – zusammen mit anderen Mitgliedern – den Ältestenkreis als gemeindeleitendes Organ bilden. Die Durchführung dieser Wahlen ist im Leitungs- und Wahlgesetz (LWG) geregelt. Dieses legt einige Grundsätze fest:

a)    Die Wahl ist ein Dienst an der Gemeinde im Gehorsam gegen den alleinigen Herrn der Kirche, Jesus Christus. Wer wählt oder sich wählen lässt tut dies nicht zuerst weil er damit sein Wahlrecht ausübt. Es geht vielmehr um die Gemeinde als solches und um den Auftrag der uns allen durch Jesus Christus aufgegeben ist. Wer sich an der Wahl beteiligt unterstützt Menschen aus der Gemeinde die Verantwortung übernehmen, nicht zuletzt ehrenamtlich.

b)    Die Wahl ist "Allgemein" – das bedeutet, dass grundsätzlich jedes Mitglied der Evangelischen Landeskirche in Baden wählen darf.

c)    Die Wahl ist "Geheim" – das bedeutet, dass man niemandem erzählen muss, wen man gewählt hat oder irgendjemand einem beim Wählen über die Schulter schauen darf.

d)    Die Wahl erfolgt nach dem „Mehrheitswahlrecht“. Also die Personen mit den meisten Stimmen sind gewählt.

e)    Es ist darauf zu achten, dass Frauen und Männer in einem ausgewogenen Verhältnis vertreten sind. Diesen Grundsatz sollte man möglichst schon bei den Kandidierenden berücksichtigen.

Auch wenn die beiden folgenden Punkte nicht ausdrücklich im LWG genannt werden, ergeben sie sich aus der Art und Weise wie die Wahl durchgeführt wird:

a)    Die Wahl ist "Frei" – was bedeutet, dass die Wählerinnen und Wähler frei sein müssen in ihrer Wahlentscheidung, niemand darf auf sie Druck ausüben.

b)    Die Wahl ist "Gleich" – das heißt, dass jede Stimme das gleiche Gewicht hat, egal ob jemand arm oder reich ist, ob jemand eine wichtige Position hat oder in der Ausbildung ist.

Der Evangelische Oberkirchenrat ordnet die Wahl an und erstellt auf Grundlage des Leitungs- und Wahlgesetz den Zeitplan für die Durchführung.

Die Wahl wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt. Eine Urnenwahl gibt es nicht mehr.

Die Bestimmungen des LWG gelten grundsätzlich auch für Personalgemeinden, soweit im jeweiligen Gemeindestatut zu einzelnen Punkten nichts anderes geregelt ist.

Mehr Informationen zum Ältestenamt finden Sie hier.

Mehr Informationen zur Durchführung der Kirchenwahlen finden Sie hier.

 

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... Kontaktieren Sie uns:

Jörg Stephan, Annette Barth, Bernd Lange

0721 / 9175 – 602                     

kirchenwahlen[at]ekiba[dot]de

 
Fragen zur Kirchenwahl
Quelle: ekiba

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Jörg Stephan, Annette Barth,          Bernd Lange

0721 / 9175 – 602                      kirchenwahlen[at]ekiba[dot]de